Die meisten Laserschneidmaschinen werden durch CNC-Programme gesteuert oder als Schneidroboter konfiguriert. Als Präzisionsbearbeitungsverfahren kann das Laserschneiden nahezu alle Materialien schneiden, einschließlich des zwei-dimensionalen oder dreidimensionalen-Schneidens dünner Metallbleche.
Im Automobilbau ist die Laserschneidtechnologie für räumliche Kurven, beispielsweise bei Autoschiebedächern, weit verbreitet. Volkswagen verwendet einen 500-W-Laser, um komplex geformte Karosserieteile und verschiedene gebogene Teile zu schneiden. Im Luft- und Raumfahrtbereich wird die Laserschneidtechnologie hauptsächlich zum Schneiden spezieller Luft- und Raumfahrtmaterialien wie Titanlegierungen, Aluminiumlegierungen, Nickellegierungen, Chromlegierungen, Edelstahl, Berylliumoxid, Verbundwerkstoffe, Kunststoffe, Keramik und Quarz eingesetzt. Zu den durch Laserschneiden bearbeiteten Luft- und Raumfahrtkomponenten gehören Triebwerksbrennkammern, dünnwandige Gehäuse aus Titanlegierungen, Flugzeugrahmen, Häute aus Titanlegierungen, Flügelholme, Leitwerksplatten, Hauptrotoren von Hubschraubern und keramische Hitzeschilde des Space Shuttles.
Die Laserschneid- und Umformtechnik hat auch im Bereich nicht{0}}metallischer Werkstoffe ein breites Anwendungsspektrum. Es kann nicht nur harte und spröde Materialien wie Siliziumnitrid, Keramik und Quarz schneiden, sondern auch flexible Materialien wie Stoffe, Papier, Kunststofffolien und Gummi. Beispielsweise kann der Einsatz von Laserschneiden beim Schneidern von Kleidungsstücken 10 bis 12 % Stoff einsparen und die Effizienz um mehr als das Dreifache steigern.
